Geschenke!

Ihr seid so gut zu mir! Da fragte ich neulich auf facebook, ob die ein oder andere Leserin vielleicht Lacegarn für mich hat, es melden sich gleich zwei – und noch bevor ich dazu komme, den beiden auf ihre Mails zu antworten, finde ich das hier in meinem Briefkasten:

a gift from the wool fairy.

Zwei Knäuel Lacegarn von Schoppel und eine Molly Makes. Ich habe keine Ahnung von wem das kommt. Aber es wurde in den Briefkasten gelegt und nicht geschickt – muss also jemand hier aus der Gegend gewesen sein. Wer auch immer du bist, liebe Wollfee, 1000 Dank! Du hast mir eine große Freude gemacht! Nun kann ich meinen Color Affection Shawl stricken. (Knit- from- your- Stash- Disclaimer: Ich habe noch regenbogenfarbenes Lacegarn in meinem Stash, mit dem ich nichts anzufangen weiß, weil ich Lacetücher eigentlich nicht mag. Aber den Color Affection Shawl, den kann man auch mit Lacegarn stricken, und so wollte ich das vorhandene Garn verbrauchen. Dummerweise reicht das vorhandene Garn aber nicht, so dass ich zusätzliches brauchte.)

Und dann kam noch das hier mit der Post:

new selvedges! yay!

Neue Webkanten, YAY! Ganz lieben Dank an Dana, für deren Tochter ich vor fast genau einem Jahr einen Quilt genäht habe. “Der Igelchen- Quilt ist übrigens ein ganz tolles Schmuckstück im Zimmer meiner Tochter!” Das freut mich natürlich zu hören :-) Ich hoffe, ihr werdet noch lange Freude daran haben. Und deine Webkanten werden ein schönes Plätzchen in meinem Quilt finden. Lieben Dank!

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wip wednesday: Rosalies Kindheit auf dem Lande.

In diesen Tagen arbeite ich hauptsächlich an einem neuen Auftragsquilt. Ein kleines Mädchen mit dem hübschen Namen Rosalie wird von ihrer Patentante einen Quilt zum Geburtstag bekommen. Rosalie darf auf dem Land aufwachsen, zwischen grünen Wiesen, gelbem Löwenzahn, Butter- und Sonnenblumen, dicht mit prallen, roten Früchten behangenen Kirschbäumen. Roter Klatschmohn, summende Bienen, zwitschernde Vögel. Kletterbäume. Jede Menge Wald- und Bauernhoftiere. Blauer Himmel, kühle Bergseen, sprudelnde kleine Bäche. Der Duft von frisch gemähtem Gras. Warmes Sonnenlicht auf der Haut. Vielleicht streunt sie beim Spielen an Himbeersträuchern vorbei und nascht davon, bevor sie zum nächsten Kinderabenteuer weiterzieht. So stelle ich mir das zumindest vor. Ich nehme an, man ahnt, welches Kopfkino die Erwähnung, Rosalie wüchse in einem Häuschen auf dem Lande auf, bei mir ausgelöst hat. Bin ja selbst so ein Landkind, da kann ich nicht anders.

new custom quilt wip.

Jedenfalls versuche ich all diese Details umzusetzen in Rosalies Quilt, indem ich fünf Vierecke in jeweils einem Farbschema anfertige. Jeder dieser Block besteht aus 60 bis 100 je ca. 4×4 cm kleinen Quadraten. Postage Stamp Blocks nennt man die. Viele dieser Quadrate sind fuzzy cuts, also pingelig genau um ein Motiv herum ausgeschnitten. Beizeiten werde ich euch sicherlich noch Detailaufnahmen zeigen, heute habe ich leider erstmal nur miese Handyfotos. Was man hier sieht, sind die vorbereiteten Blocks. Fertig genäht sind sie dann ein gutes Stück kleiner.

new custom quilt wip.

Macht total Spaß, wieder an einem Quilt zu arbeiten. Und all die kleinen Bildchen, Tierköpfe, Vögelchen, Blümchen, Bäume, und was sonst noch so auf den einzelnen kleinen Quadraten zu sehen ist, versetzt meine zwei Werkstattkinder in helle Verzückung. Mehrmals am Tag sitzen sie vor meiner Design Wall und spielen so eine Art Ich sehe was, was du nicht siehst mit den Motiven auf den Blocks :-)

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Schnieke Schnecken.

felting experiment.

felting experiment.

felting experiment.

felting experiment.
Erinnert ihr euch noch an unseren Weinbergschneckenschatz? So viele tolle Ideen hattet ihr, was ich damit machen kann! Zuerst einmal bin ich tatsächlich Ramonas Vorschlag gefolgt und habe ein paar davon eingefilzt. Ich habe sie komplett umfilzt, bis sie eine etwas eierige Kugelform hatten. Dann habe ich mit den Fingerspitzen zu ertasten versucht, wo sich die Spitze des Schneckenhauses befindet. Das war gar nicht einfach und ich habe mir manches mal vorgstellt, dass es sich für eine Hebamme ähnlich anfühlen muss, Details am Babybauch oder am Muttermund einer schwangeren Frau zu ertasten. Wenn ich die richtige Stelle gefunden hatte, habe ich dort ein kleines Loch hineingeschnitten und die Ränder (und auch die ganze restliche Filzkugel) nochmal mit der Filznadel nachbearbeitet. Da steckt dann doch überraschend viel Arbeit in so einem kleinen Schneckchen. Aber die Endergebnisse gefallen mir dann doch so gut, dass ich vielleicht noch ein paar mehr machen werde. Für 5 Euro plus Porto gebe ich sie her. Wer eins kaufen möchte, darf mir gerne eine Mail an ellahartmann♥gmail♥com schreiben.

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wip wednesday: shelly.

shelly.

shelly.

shelly.

Eigentlich kann ich Klamottennähen ja überhaupt nicht leiden. Ist einfach irgendwie nicht mein Fall. Trotzdem tue ich das zur Zeit. Denn: ich brauche neue Oberteile – mir gefällt aber nichts, was es zu kaufen gibt. Und wenn es mir gefällt, ist es von irgendeinem bBilligschweden oder einer anderen Kette, die ihre Sachen unter Bedingungen fertigen lässt, die ich nicht mittragen möchte. Und da das second- hand- Angebot in meiner Größe auch sehr mau ist, muss ich dann wohl mal selbst ran.

shelly.

shelly.

shelly.

Der schnitt der Wahl heißt Shelly und kommt von farbenmix. Aus diesem einen Schnitt kann man sich insgesamt sechs Variationen nähen, wenn ich richtig zähle. Diese zwei habe ich bisher fertig. Das beerenfarbene passt und gefällt auch einigermaßen; das türkisfarbene ist aus irgendwelchen Gründen zu eng geraten und die Farbkombination erinnert mich zu sehr an Bademode. Ich muss dann mein gestalterisches Auge und meinen Sinn für Farben wohl ganz anders kalibrieren, wenn es plötzlich um Kleidung geht. Ich werde in nächster Zeit wohl noch einige weitere Exemplare von Shelly nähen und dabei hoffentlich bessere Farbkombinationen wählen. Aber für den Anfang und dafür, dass ich keinerlei Übung im Klamottennähen habe: gar nicht mal so schlecht.

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wip wednesday: Fotoalben für die Jungs.

Schon lange saß irgendwo ganz weit hinten in meinem Hirn die Idee fest, Fotoalben für meine Jungs anzulegen. Nicht einfach nur solche, in die man bloß Fotos einklebt und beschriftet, sondern welche, in denen jede einzelne Seite schön und mehr oder minder aufwändig gestaltet ist. Ich habe mir lange Mühe gegeben, dieser Idee möglichst wenig Raum zu geben, weil ich (wie immer, wenn ich eine neue Crafting- Disziplin für mich entdecke) gleichzeitig immer dachte: Bitte, bitte fang dir nicht noch ein weiteres Hobby ein. Aber da in meinem Internet- Universum zahlreiche papierkunstbegabte Frauen um mich herumschwirren und ich immer wieder Ausschnitte aus deren neuester Werke zu sehen bekomme, schaffte ich es nie, diese Idee wieder ganz loszuwerden.

scrapbook materials.

scrapbook materials.

Und manchmal kommt ja dann der Zufall um die Ecke. So wurde ich kürzlich von Eckstein kreativ eingeladen, mir etwas aus deren Sortiment auszusuchen. Ich bestellte mir eine recht umfangreiche Erstausstattung aus dem Scrapbooking- Bereich. Papiere, Ösen, Brads, ein paar hübsche Poesiebildchen, Spezialklebebänder, Motivlocher und, meine Lieblinge: Bastelknöpfe. Die sind ähnlich gemacht wie Epoxy- Sticker, nur eben nicht klebend und mit Knopflöchern.

scrapbook materials.

scrapbook materials.

scrapbook materials.

Gestern wurden die heiß ersehnten Schätze geliefert, und weil gestern außerdem der erste Tag war, an dem ich mich wieder halbwegs zu irgendetwas in der Lage fühlte, verbrachte ich dann einige Nachmittagsstunden mit der Gestaltung der allerersten Fotoalbumseite für den großen Sohn. War gar nicht so einfach, ich kam mir ziemlich unbeholfen vor. Denn man muss so eine aufwändig gestaltete Seite ja ein bisschen planen und kann nicht einfach gedankenlos draufzu -malen/- schnippeln/ -kleben. Und dann all die neuen Materialien und Möglichkeiten. Wie kombiniert man das? Was ist zuviel? Wie sieht es am ausgewogensten aus? Schon wieder ein ganz neues Universum.

chaos of creativity.

chaos of creativity.Nachdem die anfänglichen Unsicherheiten sich nach und nach auflösten und ich langsam so etwas wie einen Plan für diese erste Seite entwickelt hatte, hat es dann richtig Spaß gemacht. Und ich glaube, das Ergebnis ist für einen allerersten Versuch auch gar nicht schlecht geworden.

my very first try in scrapbooking.(Der Mann möchte keine Fotos von seinem Gesicht im Internet haben; deshalb habe ich das hier so schick mit einer Box Blümchen- Ösen überdeckt.)

Pro Lebensjahr der Kinder will ich immer jeweils 2 bis 3 Seiten gestalten. Das ist ein realistisches Ziel, denke ich. Ich freue mich schon darauf, wenn ich das nächste Mal Zeit habe, mich an die Alben zu setzen.

Und weil ich ja noch ein paar Grundlagen und Inspirationen brauche: Welches sind eure liebsten Scrapbooking Blogs? Welche Techniken und Materialien mögt ihr am liebsten?

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