about.

Guten Tag, ich bin ringelmiez.
Mein richtiger Name ist Eva Ella Hartmann. Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier wunderbarer Söhne.

Ich mache Sachen mit meinen Händen. Ich stricke und nähe, häkle und sticke, werke und knüpfe, zeichne und tippe. Neben den Dingen, die ich für den Verkauf in meinen Dawanda- Shop anfertige, erfülle ich oft und sehr gerne individuelle Wünsche. Hierbei möchte ich mich in Zukunft auf Quilts und gequiltete Accessoires konzentrieren. Oft gelingt es mir, Dinge entstehen zu lassen, die anderen Menschen sehr gut gefallen, von ihnen lieb gehabt, wert geschätzt, behütet, beschmust, bewundert und manchmal sogar mit kleinen Freudentränchen begrüßt werden.

Das macht meine Arbeit wertvoll und mich ein bisschen stolz.

Meine Inspiration finde ich unter anderem in meinen beiden Kindern und in den Geschichten, Erinnerungen und Träumen all der spannenden Menschen, die mich umgeben.

Du hast eine Frage? Ich freue mich jederzeit über eine Mail an ringelmiez@googlemail.com

Einige Fragen bekomme ich besonders häufig gestellt. Zum Beispiel:

Ich überlege, einen Quilt bei dir in Auftrag zu geben. Was kostet das denn?
Leider lässt sich deine Frage so pauschal nicht beantworten, da der Preis für einen Quilt sehr von Größe und Machart abhängt. Um dir einen ungefähren Anhaltspunkt zu geben, kann ich dir sagen, das Baby- und Kinderquilts von 100×100 cm bis etwa 120x 140 cm Grundfläche preislich meistens zwischen 180 und 300 Euro liegen; größere Quilts zwischen 140 x 160 cm und 180x 200 cm bewegen sich meist zwischen 350 und 700 Euro. Wie bei den meisten Sachen gilt auch hier: die Grenze nach oben ist offen, sowohl was die zeitliche und handwerkliche Aufwändigkeit eines Quilts angeht, als auch bezüglich seines dementsprechenden Preises.

Ich möchte einen Quilt bei dir in Auftrag geben. Wie läuft das denn ab? Und wie lange dauert es, bis mein Quilt dann fertig ist?
Ganz einfach: Du schreibst mir eine Mail, in der du mir deine ungefähren Vorstellungen bezüglich des Aussehens des Quilts, seiner Größe und Deines Budgets mitteilst. Wir erarbeiten dann gemeinsam, wie wir deinen Wünschen im Rahmen deines Budgets am nächsten kommen können. Anschließend schreibe ich Dir ein offizielles Angebot. Wenn du damit einverstanden bist, überweist du mir eine Anzahlung in Höhe der Materialkosten – damit hast du das Angebot verbindlich angenommen. Anschließend mache ich mich sobald als möglich an die Arbeit. Je nach Auftragslage und Arbeitsaufwand deines Quilts dauert es etwa vier bis acht Wochen, bis er fertig ist. Wenn du sichergehen willst, dass dein Quilt zu einem bestimmten Termin (z. B. Geburtstag oder Weihnachten) fertig wird, sag mir bitte ganz besonders früh Bescheid.

Du machst doch außerhalb von Quilts und Puppen auch Wunschanfertigungen. Gibt es einen Mindestauftragswert?
Ja. Der Mindestauftragswert liegt bei 50 Euro für ein einzelnes Stück. Für kleinere Wunschanfertigungen (z.B. Handy- oder Kameratäschchen, Schlampermäppchen) kann ich dir gerne die ein oder andere dawanda- Kollegin empfehlen.

Und wenn ich ein Artikel aus deinem regulären Programm unter 50 Euro gerne mit meinem Wunschstoff genäht hätte?

Die Sachen für meinen dawanda- Shop nähe ich etwa 2 bis 3 mal pro Jahr in großen Schwüngen. Das kündige ich vorher auf meinem Blog an und dann hast du die Möglichkeit z.B. eine Stricknadelrolle nach deinem Wunsch mitzubestellen. Außerhalb dieser Zeiten kann ich individuelle Sonderanfertigungen meiner Shop- Produkte leider nicht anbieten.

Du verwendest immer so schöne Stoffe. Verrätst du mir, wo du die kaufst?
Na klar: Die meisten Stoffe kaufe ich in zwei Läden hier in Freiburg: Quilt Star im Victoria- Haus an der Basler Straße und Lili-Max am Schwabentor. Online kaufe ich nur sehr selten. Wenn, dann meistens bei Volksfaden oder Quiltzauberei.

Ich möchte auch gerne anfangen zu nähen, habe aber noch überhaupt keine Erfahrung. Kannst du mir ein paar gute Bücher für Einsteiger empfehlen?
Das kommt ganz darauf an, was du nähen möchtest – für Kleidung bin ich zum Beispiel nicht die richtige Ansprechpartnerin. Als allgemeine Einführungen in die Näherei taugen nach meinem Dafürhalten beispielsweise
Nähen lernen – Stich für Stich. Lehrbuch textiles Arbeiten und Werken. Katja Diet/ Gabriele Morschhäuser, erschienen bei Europa- Lehrmittel
und
Nähen lernen im Handumdrehen. Der schnelle Nähkurs von Kathrin Roser; Frech Verlag.
Unter meinen alltime- favourites der Quilt- und Patchwork- spezifischen Nähbüchern befinden sich fast nur englischsprachige. Ganz oben auf der Liste steht seit Jahren
Last-Minute Patchwork+Quilted Gifts von Joelle Hoverson; erschienen bei Stewart, Tabori and Chang

Mit welcher Maschine nähst du? Welche Maschine würdest du mir für den Einstieg in die Näherei empfehlen?
Ich habe gegen Ende 2009 meine geliebte, alte Schrottmaschine – eine Victoria aus dem Discounter – gegen eine Pfaff Quilt Expression 2.0 plus Anschiebetisch plus einige Patchwork- und Quiltspezifische Nähfüße und Zubehörteile ausgetauscht. Mit der komme ich wunderbar klar. Trotz moderner Technik hat sie ein angenehm kleines Display, so dass man nicht vollkommen das Gefühl hat, im Cockpit eines Raumschiffs statt vor einer Nähmaschine zu sitzen. Auch lassen sich kleinere Probleme im Getriebe mit etwas Erfahrung noch leicht selbst beheben, so dass man nicht beim kleinsten Fehler auf einen Techniker angewiesen ist.
Für deine erste Nähmaschine würde ich dir empfehlen, ein ganz einfaches Modell ohne Display und jeglichen Schnickschnack zu kaufen. Setz dich mit ihrem Innenleben auseinander und lerne, wie man das Getriebe und den Unterspulenkasten komplett auseinander- und wieder zusammenbaut: Das sind die beiden Stellen, an denen beim Nähen am häufigsten Problemchen auftauchen und das wird dir bei späteren Problemen an dieser und jeder weiteren Maschine hilfreich sein. Das Gelingen deiner Nähprojekte hängt weniger von deiner Maschine ab, als vielmehr von den Skills, die du dir an ihr erarbeitest. Oder anders: Eine teure Maschine garantiert noch lange kein perfektes Nähergebnis; aber wenn du an einer ganz einfachen Maschine schöne Dinge hinbekommst, wird sich auch irgendwann die Anschaffung eines teureren Modells lohnen.

Du hast zwei kleine Kinder, die du vollständig zu Hause betreust, du schmeißt den Haushalt und ein erfolgreiches kleines One- woman- Unternehmen. Wie um alles in der Welt machst du das bloß?
Mache ich ja gar nicht. Zumindest nicht alleine und auch nicht so, wie die meisten sich das wohl vorstellen. Einerseits habe ich einen Mann (den besten der Welt!), der mich und mein Herzensprojekt ringelmiez voll und ganz unterstützt. Das bedeutet, dass er mir Abends, an den Wochenenden oder auch, wenn er Urlaub hat, so viel Arbeitszeit wie möglich zu schaffen versucht. Das bedeutet auch, dass er macht, was ich nicht mache. Die Wäsche zum Beispiel oder den Müll, irgendwelche Aufräumgeschichten in der Wohnung.
Nichts desto trotz ist die effektive Zeit, die ich zum Arbeiten derzeit habe, sehr gering. Deshalb versuche ich andererseits, jede noch so kleine Zeitlücke dafür zu nutzen. Die Dreiviertelstunde, bis wir zur Spielgruppe müssen. Die halbe Stunde Abends, die das Baby mir noch lässt, bevor es in den Schlaf gewiegt werden will. Die eine Stunde Mittagsschlaf der beiden Söhne. Ich nutze diese Zeit, um zu Arbeiten, und nur sehr selten, um irgendeinen Haushaltskram zu machen. Es ist mir nicht wichtig, eine keimfreie Küche zu haben oder einen glänzend gebohnerten Parkettboden. ringelmiez ist mir wichtig. Sachen machen ist mir wichtig. Zeit mit meinen Kindern ist mir wichtig. Ich verbringe lieber eine Stunde an der Nähmaschine oder mit meinen Kindern auf dem Spielplatz, als eine Stunde vor dem Fernseher zu sitzen (den wir ohnehin nicht mehr haben).
Meine Kinder haben ihre eigenen kleinen Bereiche in meiner Werkstatt; der große Sohn hat einen Mal- und Basteltisch, der kleine eine Krabbeldecke. Die Werkstatt ist so eingerichtet, dass ich maximal effektiv arbeiten kann, während meine Kinder genug Platz zum spielen haben. Wenn ich tagsüber arbeite, sind sie also immer dabei und ich arbeite immer in 5- bis 15-Minuten Häppchen, unterbrochen von Stillen, Buch vorlesen, Kuscheln, Holzeisenbahn aufbauen, Äpfelchen schneiden, wickeln, einkaufen gehen, Essen machen, Lieder aus der Musikgruppe nachsingen, Oma anrufen, auf den Spielplatz fahren,… An manchen Tagen fordern meine Kinder aber auch den ganzen Tag meine ungeteilte Aufmerksamkeit, so dass ich dann überhaupt nicht zum Arbeiten komme. Und manchmal ist das Wetter auch einfach zu schön, um viel Zeit in der Werkstatt zu verbringen.

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